13 Leitbilder des Managers von Morgen: Stärken, Potential, by Jens-Martin Jacobi

By Jens-Martin Jacobi

Dieses Buch ist das Ergebnis meiner zehnjahrigen Berufspraxis als Managementtrainer und Leiter der Aus-und Weiterbildung bei der Deutschen Shell AG. Ich habe wiederholt folgende kri tische Punkte beobachten k6nnen: Intuitive Sicht-und Verhaltensweisen, die bei jungen males schen noch m6glich sind, werden im Laufe des Berufslebens, insbesondere in der GroBindustrie, stark zuruckgedrangt. Fuhrungsnachwuchskrafte werden hinsichtlich ihrer Mana gerqualitaten nicht intensiv genug beraten, betreut und indi viduell gef()rdert, urn fUr sich selbst ein klares und realisti sches Bild uber ihre Starken und S hwachen zu gewinnen. Vorgesetzte werden in der Regel zu spat durch own entwicklungsmaBnahmen und Fuhrungsseminare in ihrer Arbeit und Vorbildfunktion unterstutzt. Fuhrungskrafte mit langjahriger Erfahrung verhalten sich haufig im Berufsalltag anders, als sie sich in Gesprachssitua tionen uber das challenge "Besser fUhren" auBern. Bei internationalen Managementseminaren und -symposien wird die europaische Fuhrungskompetenz im Vergleich zu amerikanischen, und japanischen Ansatzen nicht eindeutig genug vertreten. Es ist daher an der Zeit, neue Wege fUr die Entwicklung des Managers von morgen aufzuzeigen. Je mehr junge Menschen in Europa sich bereits zu Beginn ihres Berufslebens mit der Frage "Kann und will ich ein guter supervisor von morgen sein?" auseinandersetzen, desto besser wird die Qualitat der Fuhrung von morgen werden. Das neue Europa braucht mehr five geistige Fiihrung und ein eigenstandiges ManagementbewuBt sein.

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Dazu ist Vertrauen unerUiBlich. Mein rationales Ich: " Wie kann ich ein solches Vertrauen schaffen? « Meine innere Stimme: "Dein Handeln darf nicht nur nach dem Prinzip der Nutzlichkeit fur sich selbst, sondern sollte auch im Sinne der Grundwerte des Christentums und unserer demokratischen Gesellschaftsordnung ausgerichtet sein. Dein moralisches Gewissen hi/ft dir dabei. Hier zeigt sich die Verbindung zu den geforderten menschlichen Fuhrungsqualitiiten. « Nur Kooperation fUhrt langfristig zu befriedigendem Arbeitsklima und einer anhaltenden Arbeitsfreude.

Deshalb ist es sinnvoIl, folgende iibergeordnete Grundsatze zu beaehten: Erster Grundsatz: Vollstiindigkeit Die Vielzahl der Informationen und Situationen, die fiir die jeweilige Aufgabe in Frage kommen konnen, miissen naeh Mogliehkeit alle aufgenommen und bearbeitet werden. Informiert sein ist alles bei der Planung. Eine Planung muB breit genug angelegt sein, und die Plandaten miissen mogliehst vollstandig sein. Zweiter Grundsatz: Korrektheit Die Informationen miissen stimmen. " Dritter Grundsatz: Kontinuitiit Es darf nieht nur gelegentlieh geplant werden.

Ich kann mit Arger und Wut im Bauch nicht kreativ sein. Ich bin dann immer wie geliihmt. « Meine inn ere Stimme: "Du muftt selbst herausfinden, welcher Umschalter bei dir am besten wirkt. Ein solcher Umschalter ist beispielsweise Joggen oder Musikhoren. « Angste stehen oft mit mangelnder Geborgenheit in Zusammenhang. Integrationsvermogen ist gefordert, urn ein Wir-Geftihl zu erzeugen. Sie erreichen dies, indem Sie dem Bedtirfnis nach Selbstandigkeit, horizontaler Kooperation zwischen Kollegen und Abteilungen Raum geben und schlummernde Potentiale 60 freisetzen.

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