Afrika Jahrbuch 1995: Politik, Wirtschaft und Gesellschaft by Rolf Hofmeier (auth.), Rolf Hofmeier (eds.)

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Die brisante Erklärung wurde am 26. August 1990 von Ogoniführern aus fünf der sechs Ogoni-Chiefdoms, von Babbe, Gokana, Ken-Khana, Nyo-Khana, und Tai verabschiedet und bildete fortan die politische Grundlage der Ogoni-Bewegung. Nur das Chiefdom Eleme äußerte Bedenken und unterzeichnete das Manifest zunächst nicht. a. Edward Kobani, B. N. Birabi, Samuel N. Orage, Ken SaroWiwa, Garrick B. Leton, M. C. Daanwii, Lekue Lah-Loolo, Titus N. Nwieke, alle aus der Oberschicht der Ogoni, die in der Vergangenheit bereits Erfahrungen im nigerianischen Staatsapparat gesammelt hatten oder freiberuflich tätig waren.

Denn bereits während der Vorbereitungen für die Massendemonstration hatte es zwischen dem MOSOPPräsidenten und Ken Saro-Wiwa erhebliche Meinungsverschiedenheiten gegeben, da Leton die Demonstration als zu provokant absagen wollte. Saro-Wiwa jedoch hatte die politische Stimmung in Ogoni-Land richtig eingeschätzt und sich mit seinen Vorstellungen durchgesetzt. Der Erfolg gab ihm Recht. 38 Sibylle Pohly-Bergstresser Dennoch ging der Riß tiefer als gemeinhin bekannt. Besonders die Dorfchiefs und die traditionellen Herrscher, die durch Modernisierung und Partizipation immer mehr an Einfluß verloren und immer stärker von staatlicher Alimentierung abhingen, distanzierten sich vorsichtig von der Demonstration und der Bewegung.

Der Wert der in Südafrika vorhandenen Direktinvestitionen hatte seit 1991 um rund eine halbe Milliarde DM zugenommen. ) separat ausgewiesen. h. Neuinvestitionen abzüglich von Rückflüssen). Diesbezüglich waren die Neuengagements der deutschen Wirtschaft in Afrika in den letzten Jahren praktisch vernachlässigenswert. , davon DM 16 Mio. nach Südafrika, DM 11 Mio. nach Liberia, DM 6 Mio. nach Namibia, DM 5 Mio. nach Mauritius und DM 4 Mio. nach Zimbabwe. Die (vorläufigen) Zahlen für 1995 zeigten einen Saldo der Nettotransferleistungen von DM 29 Mio.

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