Das Parteiensystem der Bundesrepublik Deutschland by Dr. Ulrich von Alemann (auth.)

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Aber Adenauer blieb immer mehr Kanzler als Parteivorsitzender, angeblich soll er die eigene Parteizentrale nie betreten haben. 000 Mitgliedern - ein Viertel verglichen mit der SPD. In der aktiven Mitgliedschaft und unter den Funktionären dominierte weiterhin das katholische Element, wenn auch nicht mehr so eng milieugebunden wie früher. Der Einfluss der katholischen Amtskirche machte sich durchaus weiterhin bemerkbar, nicht zuletzt in Hirtenbriefen vor Wahlen durch die Bischöfe. In dieser Hinsicht brauchte die CDU noch lange, um als "modeme Volkspartei" (SCHÖNBOHM 1985) gelten zu können.

Am 30. Januar 1933 wurde Adolf Hitler von Hindenburg zum Reichskanzler ernannt, nachdem im Jahre vorher die Republik schon fast kollabiert war. Zwei Reichstagswahlen 1932 hatten wieder keine klaren Mehrheiten gebracht. Reichskanzler Franz von Papen vom rechten Flügel des Zentrum hatte nur mit Notverordnungen regiert und in einem quasi-Staatsstreich am 20. Juli 1932 die sozialdemokratisch geführte preußische Regierung abgesetzt. Ende 1932 versuchte General Kurt von Schleicher, eine Reichsregierung zu bilden, die ebenfalls scheiterte.

In der Nationalversammlung hatte sie noch einen Stimmenanteil von 17,8%, der aber kontinuierlich dahinschmolz: In den 20er Jahren zunächst auf um die 5%; nach einer vergeblichen Umbenennung 1930 in 34 Deutsche Staatspartei verflüchtigte sie sich fast in den letzten drei Wahlen von 1932/33 auf 1%. Das Erbe der Nationalliberalen führte die Deutsche Volkspartei fort, eine von mehreren bürgerlich-konservativen Parteien Weimars, die sich mit dem Titel "Volkspartei" schmückte. Sie vertrat Interessen der Großindustrie, aber auch neuen und alten Mittelstand.

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