Der Braunkohlentagebau: Bedeutung, Planung, Betrieb, by George Milojcic, Sven C. Asmus, Thomas Thielemann, Hartmut

By George Milojcic, Sven C. Asmus, Thomas Thielemann, Hartmut Ernst (auth.), Christian Niemann-Delius, Rolf Dieter Stoll, Carsten Drebenstedt, Klaus Müllensiefen (eds.)

„Der Braunkohlentagebau" behandelt den Gesamtkomplex der Gewinnung von Braunkohle im Tagebau zum heutigen Stand in Theorie und Praxis. Eine aktuelle Monographie dieser artwork gibt es derzeit nicht. Daher haben sich die Herausgeber das Ziel gesetzt, die erforderliche Gesamtschau des Themas zu bearbeiten und zusammenzustellen und dies insbesondere vor dem Hintergrund einer deutlich größeren Bedeutung des Braunkohlenbergbaus im vereinigten Deutschland.

Das vorliegende Fachbuch richtet sich ganz allgemein an Personen, die sich einen umfassenden Überblick über diesen Sektor der Rohstoffgewinnung und der Energiewirtschaft verschaffen wollen. Im Besonderen soll es Mitarbeitern, die bereits in den entsprechenden Unternehmen, in der Zulieferindustrie oder bei Genehmigungsbehörden tätig sind, dienen. Darüber hinaus ist es für Studierende der Ingenieur- und speziell der Rohstoffwissenschaften und damit zukünftige Führungskräfte im Bergbau oder von artverwandten Industrien gedacht.

Der Schwerpunkt der Betrachtung liegt auf den heute fördernden großen Revieren in Deutschland: Lausitz, Mitteldeutschland und Rheinland. Mit wenigen Beispielen wird jedoch auch auf andere interessante Aspekte von Gewinnungstechniken außerhalb der deutschen Grenzen eingegangen.

Der Themenbogen spannt sich von der Entstehung der Lagerstätten über die planerische Vorbereitung der Braunkohlengewinnung einschließlich der rechtlichen Grundlagen, den Betrieb und die Technik bis zu den Aspekten der Umsiedlung und Rekultivierung sowie des Umweltschutzes.

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14] Im Gebiet von Teplice, im Norden des Beckens, wurde die Produktion 1997 mit der Schließung des Tagebaus Chabařovice eingestellt. 2 Die europäischen Braunkohlenreviere Interessenskonflikten nicht mehr weiter gewonnen werden. [14] Im Sokolov-Becken, westlich von Karlovy Vary, stehen die zwei Braunkohleflöze Antonín und Josef an. Der überwiegende Anteil der Förderung kommt aus dem mächtigeren und im Hangenden gelegenen Flöz Antonín, das im westlichen Teil in 2–3 Hauptlagen unterteilt ist. Die Braunkohle weist einen niedrigen Inkohlungsgrad auf, ist aber arm an Schwefel und hat im Vergleich zum Nordböhmischen Becken einen relativ hohen Wasseranteil.

Die gewinnbaren Flözanteile weisen eine mittlere Mächtigkeit von 50 bis 60 m bei einer Teufe von 100 bis 150 m aus. Das A:K-Verhältnis ist mit ca. 1:1 (m³ t–1) sehr günstig. Der mittlere Heizwert der Kohle liegt bei 8500 kJ kg–1und der Aschegehalt bei 16–18%. Der Wassergehalt beträgt ca. 47–50% und der Schwefelgehalt 0,5–1%. Im Rahmen des Neuaufschlusses des Feldes Sibovc sind Umsiedlungen von mehreren Ortschaften notwendig. Ebenfalls müssen die jetzigen Betriebs- und Umweltbedingungen erheblich verbessert werden.

Rheinisches Revier Nach Standorten verteilte sich die Brutto-Stromerzeugung im Jahr 2006 wie folgt: 24,9 TWh  Niederaußem: 16,1 TWh  Frimmersdorf: 15,4 TWh  Neurath: 15,9 TWh  Weisweiler:  Goldenberg: 1,2 TWh.

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