Der Wissenschaftswahn: Warum der Materialismus ausgedient by Rupert Sheldrake, Jochen Lehner

By Rupert Sheldrake, Jochen Lehner

Lässt sich die Welt rein mechanistisch erklären? Kommt unser Bewusstsein wirklich aus dem Gehirn? Der berühmte Biologe Rupert Sheldrake beweist in seinem provozierenden neuen Werk, dass das materialistische Weltbild nicht mehr haltbar ist. Er zeigt anhand von zehn Dogmen, dass die meisten Forscher an Vorstellungen festhalten, die längst überholt sind. Sheldrake fordert ein neues, grenzüberschreitendes Denken und plädiert für mehr Offenheit und Neugier in den Naturwissenschaften.

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Weitere Allwissenheitsphantasien Gegen Ende des neunzehnten Jahrhunderts umfasste der Traum von der Allwissenheit der Naturwissenschaften weitaus mehr als nur den Glauben an den Determinismus. «[32] William Thomson, besser bekannt als Lord Kelvin, Physiker und Erfinder der internationalen Telegraphie, soll 1900 seiner unerschütterlichen Zuversicht mit folgenden oft zitierten (aber nicht mit Sicherheit von ihm stammenden) Worten Ausdruck gegeben haben: »Es gibt in der Physik jetzt nichts Neues mehr zu entdecken.

Folglich kann Bewusstsein nur Gehirnaktivität sein. Bewusstsein ist ein Schatten, ein »Epiphänomen« ohne eigene Aktivität oder eben eine von vielen Möglichkeiten, über Gehirnaktivität zu sprechen. Unter heutigen Neurowissenschaftlern und Bewusstseinsforschern gibt es jedoch keinen Konsens, was die Natur des Geistes angeht. Führende Zeitschriften wie Behavioural and Brain Sciences und das Journal of Consciousness Studies veröffentlichen immer wieder Artikel, in denen gravierende Probleme des materialistischen Weltbildes aufgezeigt werden.

Wissenschaftler spielen die Rolle einer alteingesessenen Priesterschaft und nehmen Einfluss auf politische Entscheidungen über Krieg, Kunst, Industrie, Landwirtschaft, Medizin, Bildung und Forschung. «[18] Die Wissenschaftler waren auf diesem Gebiet der Mittelbeschaffung jedoch nicht in allen Ländern gleich erfolgreich. [19] In Frankreich war es vor allem Louis Pasteur (1822–1895), der sich für die Wissenschaft als Religion der Wahrheitsfindung starkmachte. Laboratorien sollten wie Tempel sein, durch die sich die Menschheit zu ihrer vollen Größe erheben würde: Setzt euch ein, ich beschwöre euch, für diese heiligen Einrichtungen, denen wir den bezeichnenden Namen Laboratorium geben.

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