Deutsche Wirtschafts- und Sozialgeschichte: Von der Frühzeit by Peter-Heinz Seraphim

By Peter-Heinz Seraphim

Zur zweiten Auflage Gegenstand dieser Darstellung ist nicht die universale, sondern nur die deutsche Wirtschaftsgeschichte. Ihre kurze Fassung und der Verzicht auf Quellenbelegung entspricht dem Charakter dieses Buches als eines Hilfs mittels fur das Studium. Auch die Quellenhinweise des Literaturverzeichnisses sind darauf abgestimmt. Die Darstellung wird bis in die jungste Vergangenheit, d. h. bis zum Beginn des zweiten Weltkrieges, fortgefuhrt; sie schliesst additionally auch die Periode ein, die guy als jungste Zeitgeschichte bezeichnet. Es wird ferner der Versuch ge macht, die wirtschafts-und sozialgeschichtliche Entwicklung nicht isoliert zu betrachten, sondern sie im Zusammenhang mit dem ideengeschichtlichen und gesamthistorischen Hintergrund aufzuzeigen. Es ergibt sich dabei allerdings von selbst, dass gerade diese Abschnitte nur sehr skizzenhaften Charakter haben konnten. Einige Fehler der ersten Auflage wurden beseitigt und Erganzungen vorge nommen. Ein Sachverzeichnis, das in der ersten Auflage gefehlt hatte, wurde beigefugt. Bochum, im September 1966 Peter-Heinz Seraphim Inhaltsverzeichnis Einfuhrung 1. Versuch der SystemaUsierung der Wirtschaftsgeschicht

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Als kennzeichnend für diese Entwicklung seien nur zwei Beispiele angeführt: Im frühen Mittelalter gab es nur zwei Formen handwerklicher Bearbeitung von Tierhäut'en, die des Gerbers und des Lederers, der alle verarbeitenden Tätigkeiten des Leders ausführte. Das Handwerk des Lederers spaltete sich später in Sattler, Riemer, Beutler, Schuhmacher, Handschuhmacher usw. auf. Aus dem Schmied der germanischen Frühzeit, der alle Metallverarbeitungen vornahm, entwickelte sich zunächst der Fein- und Grobschmied.

Die gleichfaUs typisch mittelalterliche Gemeinschaftsbildung sozial und beruflich Gleicher zur Durchführung und Pflege der Geselligkeit, wozu übrigens auch die gemeinsame Feier von Familienfesten und Trauerfällen gehörte (Hochzeiten, Leichenbegängnisse). 3. Die obrigkeitlich begünstigte Zusammenfassung von Handwerksvereinigungen zum Zwecke der besseren Ausübung der Gewerbepolizei und Abgabenerhebung. Danach wäre die Zunft von vornherein ein öffentlich-rechtlicher Verband, die Ausübung der Zunfthandwerkerein "Amt"gewesen.

Je mehr das Handwerk wuchs, je mehr es sich spezialisierte und je mehr der Lebensraum des einzelnen Handwerkers eingeengt wurde, desto erbitterter wurden solche zünftlerischen Grenzstreitigkeiten ausgefochten. Das Zunfthandwerk des Mittelalters beruhte ferner auf dem Grundsatz, daß der Handwerker seine Erzeugnisse selbst - d. h. etzen :sollte. Es bestand also das Prinzip der Ku n den wir t s c h a f t, wobei der Kunde entweder den Rohstoff lieferte (z. B. Getreide an den Müller) und der Handwerker somit im Lohnwerk ,arbeitete, oder wobei der Handwerker mit eigenem Rohstoff, d.

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