Die Entwicklung der Konstruktion würde + Infinitiv im by Elena Smirnova

By Elena Smirnova

The situation of the wurde + infinitive building in the paradigm of the German demanding and temper procedure has lengthy been a subject matter of dialogue in German linguistics. The learn takes in this dialogue and examines this building below the element of grammaticalization. the 1st a part of the paintings goals to figure out the precise functionality and paradigmatic placement of the development in German spoken this present day. half of the paintings strains the old improvement of the development as a multi-branched means of grammaticalization.

Show description

Read Online or Download Die Entwicklung der Konstruktion würde + Infinitiv im Deutschen : eine funktional-semantische Analyse unter besonderer Berücksichtigung sprachhistorischer Aspekte (Studia Linguistica Germanica 82) PDF

Similar history_1 books

Ancient Greek Fortifications 500-330 BC

Historic Greek Fortifications 500-330 BC КНИГИ ;ВОЕННАЯ ИСТОРИЯ historic Greek Fortifications 500-330 BC (Fortress 40)ByNic Fields, Brian DelfPublisher:Os Publishing2006 64PagesISBN: 1841768847PDF12 MBThe improvement of the city-state within the Classical interval of Greek historical past resulted in a shift within the nature of the fortifications in that a part of the area.

Additional info for Die Entwicklung der Konstruktion würde + Infinitiv im Deutschen : eine funktional-semantische Analyse unter besonderer Berücksichtigung sprachhistorischer Aspekte (Studia Linguistica Germanica 82)

Sample text

Eines Neutralisierungskontextes eine wichtige Rolle bei der Interpretation der Fügung zu spielen. Bei einem Neutralisierungskontext handelt es sich um einen Kontext, der die Formopposition Indikativ vs. Konjunktiv aufhebt. Amrhein plädiert in seiner Arbeit dafür, dass im Falle von werden die umgelautete Form würde die neutrale Form darstellt, und das aus folgenden Gründen: i) das indikativische Vergangenheitsfutur würde + Infinitiv hat eine wesentlich niedrigere Frequenz als der gleichlautende Konjunktiv; und ii) unterscheidet sich werden von den Modalverben in seiner aspektuellen Semantik: Letztere sind statisch, werden aber ist – als inchoatives Verb – dynamisch.

Sie wird für die hier vorgenommene Analyse nicht weiter verfolgt. Das Verb werden in der Konstruktion würde + Infinitiv (bzw. E. für eine historische Entwicklungsanalyse der mit werden gebildeten Periphrasen weniger geeignet als eine Untersuchung im Rahmen der Grammatikalisierungstheorie. Des Weiteren ist auch die Studie vom Amrhein (1996) zu erwähnen, die sich eingehend mit der Semantik von werden befasst. ] in einer paradigmatischen Reihe wie die Modalverbformen konnte und musste; als Irrealis gelesen, steht würde dagegen in derselben Bedeutungsreihe wie könnte“ (S.

Welche semantischen und funktionalen Veränderungen sie seit der späten mittelhochdeutschen und frühneuhochdeutschen Zeit durchlaufen hat und zu welchen Bedeutungen die Letzteren geführt haben können, bleibt immer noch unvollständig geklärt. Im Laufe der frühneuhochdeutschen Periode verschwindet die indikativische präteritale Form ward/wurde + Infinitiv aus dem Sprachgebrauch. Ob die konjunktivische Konstruktion würde + Infinitiv nach dem Verschwinden ihrer indikativischen Entsprechung an indikativischer Bedeutung gewann, ist eine Hypothese, ist aber noch nicht genau untersucht und daher nicht bestätigt.

Download PDF sample

Rated 4.84 of 5 – based on 15 votes