Die Wüste Khom und die Echsensümpfe (Das Schwarze Auge) by Jörg Raddatz, Hadmar Wieser

By Jörg Raddatz, Hadmar Wieser

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Säbel Die typischste tulamidische Waffe ist der breite, zweischneidige Krummsäbel, Khunchomer genannt. An der ganzen tulamidischen Ostküste und in Aranien kann man Säbelschmiede finden, die das Eisen aus den alten Khunchomer Bergwerken verarbeiten. In Gareth kosten Originale schon deutlich mehr, und an der Westküste muß man das Doppelte bis Dreifache bezahlen. Man hüte sich vor Imitationen, in der Form an den tulamidischen Krummsäbel angelehnt, aber in der Struktur und Fältelung ein einfaches Brotmesser - was sich empfindlich auf Bruchfestigkeit und Schärfe auswirkt.

Der Kult der Rahja stammt wohl schon aus den Tagen der güldenländischen Einwanderung und wurde zusammen mit dem Pferd schnell übernommen (Stutenmilch wird als Fruchtbarkeitssymbol bei allen Hochzeiten verwendet) - und so bildete sich das Gegensatz-Paar von Phex und Rahja. Neben der Verehrung der Rahja als der Göttin der Lebensfreude gibt es jedoch auch düstere Kultformen. Vor allem in Mhanadistan kennt man sie als wilde Gottheit des Rausches und der Raserei und verehrt sie mit wüsten Bräuchen. Der Genuß von Wein und Rauschkraut bis zur völligen Besinnungslosigkeit ist nur einer davon.

Und traditionsgemäß verliert der Fechtmeister den Kampf gegen seinen Zögling. Dann erklärt er in alttulamidischen Formeln, daß er dem Schüler nun nichts mehr beibringen könne, und dieser preist ebenso artig die Unnachahmlichkeit seines Lehrers. Die ganze Zeremonie kann - je nach Traditionsbewußtsein der Beteiligten - ein belangloses Geplänkel sein oder ein beeindruckendes Schauspiel, das alle Anwesenden mit Stolz und Ehrfurcht erfüllt. Kriegerorden Auch im Land der Ersten Sonne kennt man Vereinigungen gottgeweihter Elitekrieger, die durch unglaubliche Selbstdisziplin dem höchsten Ideal entgegenstreben.

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